energiewerk Projekte

Nachhaltigkeit mit „Energiekern“

 

 

Der Anspruch an das Prinzip Nachhaltigkeit ist so hoch, dass ein Nachweis für ihm entsprechende Projekte kaum je erbracht wird, der Begriff sogar in Misskredit geraten ist. Soll doch die Umwelt geschützt, sogar verbessert, sollen Arbeitsplätze nicht eingespart, sondern geschaffen, Gewinne aus lokaler Wertschöpfung, in möglichst breiter Streuung, realisiert und eine mehrheitliche soziale Akzeptanz für die eingesetzte Technologie erreicht werden. "Energiekern" heißt für uns: Im Mittelpunkt steht erneuerbare Energie in ihren vielfältigen Möglichkeiten - z.B. für die Entwicklung von Energieagenturen, die Beratung beim Einsatz und der Integration von modernen Produktions - und Distributionstechniken, intelligente Entwicklungsprojekte (z.B. für die Republik Madagaskar) oder integrierte Umwelt-Verbesserungsmaßnahmen.


Zugleich ist Erneuerbare Energie zu teuer, um sie zu verschwenden: Es gibt keine Energiewende ohne gleichzeitige Anstrengungen in der Energieeffizienz. Wer Solarstrom nutzt, muss Strom sparen! Fossile Kraftstoffe sollten nicht durch Bio-Öle ersetzt werden, sondern durch E-Antriebe. Häuser mit Solardächern sollten stets mindestens Passivhaus-Standard aufweisen.


Für solche Projekte bündelt das energiewerk die verfügbaren und geeigneten Kräfte. Aus der Kooperation von Kommunen, Forschung, Unternehmen, Politik, Technik und gesellschaftlichen Kräften (v.a. Partner-Organsiationen) entsteht eine nachhaltige Entwicklung, die die Welt braucht.


Beispiele:

  • Die Energieagentur für die Planungsregion 14 integriert den "glokalen" Handlungsansatz. Den globalen Herausforderungen des Klimaschutzes wollen wir einem beispielhaften regionalen Ansatz begegnen, in dem die regionale Wertschöpfung im Vordergrund steht. Wir sind überzeugt, dass eine Region mit 2,6 Millionen Menschen ein gewaltiges Potenzial hat, um Profite aus der Energiewende zu ziehen.
  • Globales Handeln: In Indien/Tamil Nadu werden geeignete Solartechniken mit einer eigens für aride und degradierte tropische Gebiete entwickelten Methode des water harvesting (Nutzung des Oberflächenwassers anstelle von Brunnenbohrungen) entwickelt. Die Finanzierung der Betriebskosten soll über einen Clean Development Mechanism (CDM)  und die Verwertung von CO2-Einspar-Zertifikaten erfolgen.
  • In einem pakistanischen Dorf an den Hängen des Himalaya wird in einem Erdbebengebiet die Ausstattung von Klassenzimmern mit Warmwasser- und Solarlicht gefördert. Die besonderen lokalen Verhältnisse  erfordern angepasste Lösungen.
  • In München fördert die energiewerk Stiftung u.a. in sozialen Einrichtungen den Austausch alter, energiefressender  Kühlschränke gegen neue A++-Kühlgeräte.

 

Einen Überblick über die Arbeit der energiewerk Stiftung in den vergangenen 10 Jahren finden Sie hier.

Die hochkomplexe Internet-Seite wird wegen ihrer gewachsenen Unübersichtlichkeit nicht mehr betrieben, weist aber aus, welchen Erfahrungsumfang die Stiftung aus ihrer Arbeit gewonnen hat.

 

 

Überblick


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